Bereits seit 13 Jahren ist John bei der RETTmobil dabei und unterstützen die Kunden beim Frachthandling. Bei unserem diesjährigen Messeeinsatz haben wir für drei Messetage stolze 14 LKW mit Lagerware bewegt, was ca. 190,5 Lademeter entspricht – und 86 Kunden glücklich gemacht.
Wir haben mit Torsten Kircher und Heinrich Wins, beide seit Beginn an mit dabei, über diesen nicht ganz so alltäglichen Job im Kontraktlogistikgeschäft gesprochen.
Was versteht man unter Messelogistik?
Messelogistik bezieht sich auf die Planung, Organisation und Durchführung des Transports, der Lagerung und des Umschlags von Gütern im Rahmen von Messen und Ausstellungen. Wir stellen sicher, dass Materialien und Produkte effizient und pünktlich an die Messestände geliefert und nach Messeschluss wieder abtransportiert werden.
„Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die komplette Logistik der Messe zu übernehmen. Das bedeutet: Staplerhandling auf dem Messegelände, Zwischenlagerung des Leerguts während und nach der Messe, Verteilung des Materials auf die Stände. Ebenfalls holen wir Güter im Vorfeld der Messe bei unseren Kunden ab, lagern sie vor der Messe zwischen und organisieren die Rücktransporte nach Ende der Messe“, sagt Heinrich Wins, Produktionsleiter aus Eichenzell, der mit seinem Team dafür sorgt, dass vor Ort alles rundläuft.

Doch was genau macht gute Messelogistik aus?
Messelogistik ist nicht einfach, sie bedarf einer guten Planung im Vorfeld und einem gut strukturierten Timing. Das weiß auch unser ZUFALLer und Logistikleiter aus Eichenzell, Torsten Kircher: „Um die Abläufe früh genug planen zu können, führen wir die ersten Vorgespräche mit unseren Kunden bereits ein halbes Jahr im Vorfeld. Später ist es dann entscheidend, den vorher festgelegten Plan konsequent umzusetzen, um auf spontane Herausforderungen oder Änderungen schnell reagieren zu können.“
Jede:r, der schon einmal auf einer Messe gearbeitet hat, kennt es: Messelogistik ist nie zu 100% planbar und man muss jederzeit flexibel sein, um Anpassungen schnellstmöglich vornehmen zu können.
Heinrich ergänzt, dass man schnell auf die ganzen Sachen reagieren muss, die da gerade passieren. Denn eine Messe und die Aufträge kann man zwar grob planen – aber das, was während und kurz vor der Messe passiert, nicht: „Da muss man flexibel reagieren.“ Für ihn und sein Team ist es bereits das 13. Jahr Messelogistik.
Ein reibungsloser Messeablauf erfordert viel Einsatz: Vor, während und nach der Messe sind wir flexibel und stehen auf Abruf bereit – auch wenn das bedeutet, dass das Privatleben kurzzeitig etwas zurücktritt.
Um dennoch einen Überblick im stressigen Messealltag zu behalten, besonders nach Ende der Messe, wenn die Aussteller nach den anstrengenden Messetagen nach Hause möchten und auf ihre Ware warten, helfen uns diverse Listen und Tabellen. Diese werden nach den Aufträgen unserer Kunden geplant und erstellt. Wir unterscheiden hierbei in verschiedene Kategorien und sortieren die Aufträge nach Tagen und Aufgaben.
Torsten erklärt, wie wir aus jeder Messe dazulernen: „Zeitnah nach der Messe gehen wir in die Nachgespräche, um zu besprechen, was gut gelaufen ist und was wir beim nächsten Mal optimieren können. So haben auch wir die Möglichkeit, uns und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden stetig zu verbessern.“