Wie kam es dazu?
ZUFALL ist in Deutschland zuhause, mit insgesamt 11 Niederlassungen und der Zentrale in Göttingen. Dort, wo wir wohnen, möchten wir mitwirken, denn wir sind interessiert daran, die Regionen zu fördern. Das gehört zu unserer Mission von einer nachhaltigen, enkeltauglichen Welt.
Göttingen ist für uns weit mehr als nur ein Unternehmensstandort – es ist ein Teil unserer Identität. Hier sind unsere Wurzeln, hier leben und arbeiten viele unserer Mitarbeitenden, und hier ist über Jahrzehnte hinweg eine enge Verbindung zur Stadtgesellschaft gewachsen. Wir fühlen uns als Teil der regionalen Gemeinschaft und engagieren uns aktiv für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung vor Ort. Diese enge Verbundenheit prägt unser tägliches Handeln und unser Selbstverständnis als verantwortungsbewusstes Unternehmen mit starken lokalen Wurzeln.
Kunst im öffentlichen Raum sehen wir als wichtigen Impulsgeber für gesellschaftlichen Dialog und Identität. Sie schafft Begegnung, regt zum Nachdenken an und macht Themen sichtbar, die sonst oft im Verborgenen bleiben. Als Unternehmen, das sich in einem dynamischen Umfeld bewegt, schätzen wir diese Form der Auseinandersetzung, weil sie Wandel, Vielfalt und Offenheit auf kreative Weise widerspiegelt – Werte, die auch für uns zentral sind.
Aus diesen Gründen haben wir keine Sekunde gezögert, als die Stadt uns um Unterstützung bat. Mit unserer Unterstützung und Teilnahme wollen wir einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Göttingen leisten und zeigen, dass auch ein Logistikunternehmen offen für neue Ausdrucksformen ist.
Transport der Container und Platzierung in der Stadt
Die Reise der Container begann in Hamburg, wo die Container vom Schiff auf einen LKW und vom LKW auf einen Zug geladen wurden, um per Bahn nach Adelebsen transportiert zu werden. Die Abwicklung und Beauftragung ab Hamburg übernahmen unsere ZUFALLer:innen und Expert:innen aus der Seefracht.
Den Transport von Adelebsen übernahmen wir bei ZUFALL durch unseren eigenen Fuhrpark und setzten dabei auf eine nachhaltige Lösung: einen vollelektrischen LKW mit Container-Chassis. Immer zwei Container gleichzeitig machten sich so auf den Weg von Adelebsen nach Göttingen.
Doch damit war die Reise noch nicht zu Ende. Am Schützenplatz in Göttingen mussten wir umschlagen – denn der E-LKW war zu groß für die Innenstadt, und für das präzise Platzieren der 2 bis 2,5 Tonnen schweren 20-Fuß-Container brauchten wir einen LKW mit Kran auch für die Entladung. Also wurden die Container mithilfe eines Partners von uns dort auf einen Spezial-LKW verladen, der sie einzeln an ihre endgültigen Standorte in der Stadt brachte und gemäß Kundenwunsch platzieren konnte.