Für enkeltaugliche Logistik: Wie wir mit shipzero unsere CO₂-Emissionen im Griff haben

Als Familienunternehmen mit fast 100 Jahren Tradition wissen wir: Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern eine zentrale Verantwortung. Deshalb gehen wir den Weg konsequent – und setzen auf digitale Lösungen, die uns helfen, unsere Emissionen präzise zu steuern. Mit shipzero haben wir ein Tool gefunden, das uns Transparenz gibt, wie wir sie sonst nur aus dem Finanz-Controlling kennen.

Unser Weg zur Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist für uns kein Lippenbekenntnis. Wir investieren gezielt in Technologien, die Emissionen senken. 2024 starteten wir mit 14 E-LKW für uns – das sind bereits über 20 Prozent unseres Fuhrparks. Sie verbinden unsere Standorte emissionsarm.

Parallel bauen wir Photovoltaik-Anlagen aus. An fünf Speditionsstandorten laden wir E-LKW mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie. Für uns ist klar: Wir bleiben nicht beim Diesel, nur weil Förderungen auslaufen. Unsere Kalkulationen zeigen, dass Elektroantriebe sich schon heute in Teilbereichen rechnen – und in fünf Jahren flächendeckend.

Wir testeten in 2025 bereits die nächste Generation: Der eActros 600 schaffte im Praxistest 450 Kilometer über die Kasseler Berge, beladen mit schweren Stahl-Coils – ganz ohne Zwischenladung. Eine Bestätigung für uns: Die Elektrifizierung ist die zentrale Säule, um unsere Straßentransporte zu dekarbonisieren.

Seit Februar 2025 bieten wir sogar ein neues Produkt an: „Premium e“. Damit transportieren wir Sammelgutsendungen von Abholung bis Zustellung komplett emissionsfrei – ohne Kompensationsmodelle. Dafür haben wir 2024 rund 100 AC-Ladepunkte und 16 DC-Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung an fünf Standorten geschaffen.

Die Herausforderung: CO₂ präzise managen

Transporte verursachen rund 90 Prozent unserer Emissionen. Deshalb ist CO₂-Management für uns das wichtigste Nachhaltigkeitsthema im Bereich „Planet“.

2022 haben wir uns gefragt: Wie können wir unseren CO₂-Fußabdruck für alle Transport- und Logistikdienste exakt ermitteln? Wir brauchten eine Lösung, die große Datenmengen handhabt und präzise modelliert.

Mit shipzero haben wir den richtigen Partner gefunden. Ihr Know-how mit Big Data hat uns überzeugt. Gemeinsam haben wir Lösungen entwickelt, die technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Ein Beispiel: Fahrzeugstammdaten. Früher unterschieden wir nur zwischen großen und kleinen LKW – ohne exakte Nutzlast. Für präzise Emissionsberechnungen ist das entscheidend. Gemeinsam mit shipzero haben wir ein Vorgehen entwickelt, um diese Daten automatisiert und ohne Betriebsunterbrechung zu ergänzen.

Die Lösung: Transparenz wie im Finanz-Controlling

Heute modellieren wir unsere Transportemissionsdaten nach ISO 14083 und GLEC-Framework. Das ermöglicht uns Vergleiche, erfüllt CSRD-Anforderungen und macht Reportings auf Knopfdruck möglich.

Wir können Emissionen einzelnen Kostenträgern zuordnen – wie im Finanz-Controlling. So treffen wir datenbasierte Entscheidungen, die unsere Nachhaltigkeitsziele direkt voranbringen.

Ein Ausblick

Mit „Book & Claim“ gehen wir den nächsten Schritt – zunächst in der Luftfracht. Nach einem Testlauf mit Sustainable Aviation Fuel wollen wir den alternativen Kraftstoff künftig im shipzero-Modul abbilden.

Unser Ziel: Emissionsfreie Transporte für noch mehr Kunden. Wir schauen über den Tellerrand hinaus, teilen unser Know-how und setzen alles daran, Nachhaltigkeit dauerhaft in unserem Ökosystem zu verankern. Für eine enkeltaugliche Logistik – heute und morgen.

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Gunnar Heunisch, Head of Environmental Sustainability bei ZUFALL