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Zufall Göttingen

ZUFALL logistics group auf Ökostrom umgestellt

13.04.2021

Der nächste Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist getan

Die ZUFALL logistics group hat den Anspruch, Logistik mit ganzer Kraft nachhaltig achtsam zu gestalten. Dieser Anspruch wurde 2019 im Unternehmenszweck festgeschrieben. In der Nachhaltigkeitsdimension „Umwelt“ sind dabei die Bereiche Ressourcenschonung und Emissionsreduktion wichtige Themen, an denen die Nachhaltigkeitsmanager*innen im Unternehmen arbeiten. Einen wichtigen nächsten Schritt auf dem Weg zur Emissionsreduktion konnte der mittelständische Logistikspezialist zu Beginn dieses Jahres gehen. Seit dem 1.1.2021 beziehen die meisten Niederlassungen des Logistikanbieters nun zu 100 Prozent Ökostrom. ZUFALL verringert damit seinen CO₂-Fußabdruck um rund 1.700 Tonnen pro Jahr. Weitere 1.000 Tonnen werden 2022/23 folgen, wenn auch die Niederlassungen in Fulda und Kandel vertraglich umgestellt werden können.

„Ich freue mich, dass wir bei ZUFALL nun den Schalter umgelegt haben und künftig ausschließlich Ökostrom beziehen werden. Rund 1.700 Tonnen CO₂ pro Jahr werden wir damit 2021 in der gesamten Gruppe einsparen“, erklärt CEO Peter Müller-Kronberg und ergänzt: „2022/23 kommen dann noch die Einsparbeiträge unserer Niederlassungen in Fulda und Kandel von knapp 1.000 Tonnen CO₂ dazu.“

 

Gunnar Heunisch, als Zentralbereichsleiter für das Nachhaltigkeitsmanagement verantwortlich, erläutert: „Der Ökostrombezug ist bei ZUFALL eingebettet in ein ganzes Maßnahmenbündel. Neben dem Ökostrom setzen wir auch auf verbrauchsoptimierende Projekte, wie beispielsweise den Einsatz intelligenter LED-Lichtsystemsteuerungen in Logistikliegenschaften. Mit dem Einsatz von Photovoltaikanlagen inklusive modernster Stromspeichertechnik reduzieren wir ebenfalls den CO₂-Ausstoß.“  

Im Unterschied zu diesen Maßnahmen, die sowohl eine positive Wirkung für die Umwelt wie auch die Wirtschaftlichkeit haben, nimmt die ZUFALL logistics group für den flächendeckenden Bezug von Ökostrom bewusst Mehrkosten auf sich. 

„Wir glauben, die Mehrkosten von rund 1 Euro pro Megawattstunde sind gut investiert, denn diese Umstellung ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“, betont Peter Müller-Kronberg. 

Nils Jagemann hat das Projekt in der Umsetzung gemanagt: „Ich bin stolz, dass mein Unternehmen beim Nachhaltigkeitsprojekt Ökostrom auch Mehrkosten zu Gunsten eines verringerten CO₂-Footprints in Kauf nimmt.“ Jagemann zeigt sich sehr zufrieden mit dem Projekt, bei dem Energiefachleute von Scholt Energy in Ratingen unterstützt haben. Das Unternehmen fungiert als Energielieferant für ZUFALL. „Die Zusammenarbeit gestaltete sich unkompliziert, vertrauensvoll und effizient“, resümiert Jagemann und betont: „Uns hat das dynamische Energiebeschaffungskonzept überzeugt, bei dem Scholt Energy die Vorteile des Einkaufes auf zwei Märkten – dem nationalen Terminmarkt EEX einerseits und dem europäischen Tagesmarkt Epexspot andererseits – nutzt, also planbare Festpreise mit günstigeren Tagespreisen kombiniert. Dazu passt das Ratinger Unternehmen als mittelständischer Familienbetrieb mit festen Ansprechpersonen gut zu unseren eigenen Unternehmenswerten.“ 

Daher verwundert es nicht, dass der nächste Schritt mit dem neuen Energielieferanten gerade in der Umsetzungsplanung ist: Die Umstellung von fossilem Gas auf Ökogas.