Kundenportal myZUFALL

zurück

ZUFALL logistics group

„Risiken vermeiden – Kosten senken“

14.01.2020

„Beeindruckend, diese Teilnehmerzahl live zu sehen“, zeigte sich David Cuckson, Bereichsleiter Kundenberatung bei ZUFALL Göttingen, schon in der ersten Pause überwältigt vom großen Interesse am INCOTERMS®-Seminar. 140 Außenhandelsexperten der Kundenunternehmen beziehungsweise Mitarbeitende und Auszubildende der ZUFALL logistics group erschienen zum sechsstündigen Seminar im Göttinger Hotel FreizeitIn.

Was sich zunächst nach sehr trockener Materie anhört, füllte der Referent Dr. Peter Ruprecht von der Dr. Ruprecht & Partner Unternehmensberatung mit erstaunlich viel Leben und Praxisbezug. Der zertifizierte INCOTERMS®-Trainer erläuterte die INTERNATIONAL COMMERCIAL TERMS 2020 (INCOTERMS 2020) anhand ihres Wortlauts. Der Unternehmensberater brachte die Anwesenden mit seinem umfassenden Fachwissen, viel Wortwitz, seinem badischen Akzent und außergewöhnlichen praktischen Beispielen immer wieder zum Nachdenken und Lachen.

„Da viele Außenhändler durch Learning-by-doing in ihre Abteilung wachsen, fehlen ihnen in manchen Bereichen die theoretischen Grundlagen. Das merkt man vor allem, wenn man fragt, wer überhaupt schon mal in die INCOTERMS® geschaut hat“, erklärte Dr. Peter Ruprecht den Ansatz des Seminars und begründete, wieso die internationalen Lieferbedingungen in den wenigsten Unternehmen einen angemessenen Platz im Arbeitsalltag einnehmen. Wenngleich Vertragsformulierungen wie „Ex Works“ (Kurzform INCOTERMS®: EXW), „Free Carrier“ (FCA), „Carriage, Insurance Paid To” (CIP), „Delivered Duty Paid” (DDP) oder „Free On Board” (FOB) häufig verwendet werden, wurde im Saal doch klar, dass der komplette Bedeutungsgehalt dieser Klauseln keineswegs bekannt ist:

·         Wann geht zum Beispiel das Risiko beim EXW vom Verkäufer auf den Käufer über?

·         Was macht CIP zu einer 2-Punkt-Klausel?

·         Wer kümmert sich beim CIP um welche Risikoabsicherung und welche Risiken sind vielleicht schon von Generalpolicen des Verkäufers oder Käufers abgedeckt?

·         Welche Kosten kommen beim DDP auf die Vertragsparteien zu?

·         Braucht man eigentlich die vier gesonderten See- und Binnenschiffahrtstransportklauseln oder reichen die anderen sieben Transportklauseln aus?

Schon ein kleiner Ausschnitt der umfangreichen Seminarinhalte zeigt, wie viel wertvolles und nachhaltig im Arbeitsalltag nutzbares Wissen vermittelt und auf wie viele häufig begangene Fehler hingewiesen wurde. Praktische Tipps und häufige Fehlerquellen sollten vor allem aufzeigt werden, um den Teilnehmern gemäß dem Seminaruntertitel zu helfen, Risiken zu vermeiden und Kosten zu senken. Dabei stellte der Referent resümierend zwei wichtige Punkte fest: „Leider gilt: Immer alles richtig zu machen, funktioniert in der Praxis oft nicht! Und es ist unrealistisch, das neu erworbene Wissen sofort komplett einzusetzen – homöopathische Dosen sind für die Kollegen und Kunden besser zu verdauen.“

Die Motivation, diese Änderungen anzugehen, ist aber geweckt. Denn Sätze wie „Schade, dass einige meiner Kollegen nicht teilnehmen!“, „Ich habe einiges gelernt, was ich künftig beachten werde“ und „Wir machen wohl Vieles falsch“ waren des Öfteren zu hören. So wundert es nicht, dass David Cuckson nach der Veranstaltung ein positives Resümee zog: „Das ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein guter Start ins Jahr 2020 gewesen. Mit dem richtigen Einsatz der INCOTERMS® lassen sich oft auftretende Probleme vermeiden. Wichtigste Erkenntnis dabei: Man muss klar in den Formulierungen sein und den Vertrieb einbeziehen – denn da ist die Thematik INCOTERMS® richtig platziert.“

 

Unternehmenskontakt:
Friedrich Zufall GmbH & Co. KG
Internationale Spedition
Robert-Bosch-Breite 11
37079 Göttingen
www.zufall.de

Florian Grewe
PR und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0551 / 607-450
florian.grewe@zufall.de