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Karriere

Gib mir FüNF!

15.08.2018

ZUFALL weiß aus Erfahrung, dass eine realistische Karriereperspektive eines der besten Argumente für Arbeitnehmer ist, dem Unternehmen treu zu bleiben. Mit dem Führungskräfte-Nachwuchs-Förderprogramm (FüNF) hat der Logistiker dazu eine unternehmensweite Initiative etabliert. Diana Köchling, Transport Managerin bei DISTRIBO, erklärt im Interview, wie das funktioniert und was daran für sie so besonders ist.

Warum haben Sie sich für FüNF entschieden?

Ich habe mit meinem Vorgesetzten darüber gesprochen, dass ich mich gerne weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen möchte. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, die Kollegen sind sehr nett – ich habe einfach das Gefühl, dass ich mich in diesem Job noch viel stärker einbringen kann und damit auch eine gute Perspektive für die Zukunft hier habe. Mein Chef hat mir daraufhin FüNF empfohlen. Damit bereitet ZUFALL seine Mitarbeiter auf künftige Führungspositionen vor und wir haben Gelegenheit, unser Netzwerk innerhalb des Unternehmens weiter auszubauen.

Kann sich jeder für das Programm bewerben?

Grundsätzlich richtet sich FüNF an alle Mitarbeiter aus dem kaufmännischen und gewerblichen Bereich, die seit mindestens drei Jahren ununterbrochen in der Unternehmensgruppe tätig sind. Wird man angenommen, durchläuft man die Weiterbildung über anderthalb Jahre berufsbegleitend mit monatlichen Seminaren und Coachings.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Zuerst habe ich ein Motivationsschreiben eingeschickt, in dem ich dargelegt habe, warum ich mich im Unternehmen weiterentwickeln möchte. Nach dessen Prüfung wurde ich dann zusammen mit insgesamt 19 anderen Kollegen aus verschiedenen Niederlassungen nach Göttingen zu einem Assessmentcenter eingeladen. Dabei ging es vor allem um unsere Teamfähigkeit und darum, wie lösungsorientiert wir denken. Getestet wurde das zum Beispiel in einer Interviewsituation, in der wir einen Kollegen davon überzeugen mussten, einen eigenen Fehler zu benennen. Das war schon eine interessante Konstellation: Wie würde man als Führungskraft mit so einer Sachlage umgehen? Außerdem haben wir einen Vortrag zu einem Thema halten müssen, für dessen Vorbereitung wir nur 15 Minuten Zeit hatten. Anschließend haben wir in der Gruppe darüber diskutiert. Sich schnell in ein unbekanntes Thema hineindenken und eine nachvollziehbare Argumentation zu entwickeln ist eine Fähigkeit, die wir im Umgang mit Kollegen und Kunden jeden Tag benötigen. Nach dem Assessmentcenter wurden dann zwölf Bewerber in das FüNFProgramm übernommen.

Welchen Stellenwert hat die Gruppenarbeit bei dem Programm?

Einen sehr hohen. Das begann schon mit einem dreitägigen Seminarblock, bei dem es vor allem darum ging, sich gegenseitig besser kennenzulernen: Aus welchen Niederlassungen kommen meine Kollegen? Was treibt sie an? Wie schätzen wir sie und uns ein? Auch während der weiteren Seminare und bei der Abschlussprüfung arbeiteten wir in Teams und lernten, uns eng abzustimmen und aufeinander zu verlassen. Das bedeutet am Ende: Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, gelingt das Projekt, das wir uns vorgenommen haben. Das ist auch der Schlüssel für eine langfristig erfolgreiche Kundenarbeit.

Welche Rolle spielen die GUT-Schulungen dabei?

Die Unternehmensstrategie GUT ist fester Bestandteil unserer Weiterbildung. ZUFALL will kundenfreundlichster Logistikdienstleister sein. Und um dieses Ziel zu erreichen, werden wir Führungskäfte von morgen bestmöglich auf unsere Verantwortung vorbereitet. So gibt es zum Beispiel zu jedem GUT-Baustein – persönliche Kundenbetreuung, gelebte Nachhaltigkeit, menschliche Unternehmenskultur und überzeugende Logistikdienstleistungen – jeweils einen eigenen Seminarblock mit Theorie und einigen praktischen Übungen.

Apropos Praxis: Wie praxisorientiert ist die Abschlussprüfung?

Unsere Abschlussarbeit besteht darin, ein Konzept zu einem praktisch anwendbaren Thema zu erarbeiten und dessen Umsetzung zu beschreiben. In meiner Gruppe geht es zum Beispiel um die Einführung eines Ideenmanagements für den Standort Haiger: Wie kann so etwas aussehen? Wie können wir Mitarbeiter dazu motivieren, ihre Ideen einzubringen? Wie bewertet man die eingehenden Vorschläge – und wie prämiert man sie? Aktuell wird das im Betrieb getestet und wir hoffen, dass unser Konzept am Ende auch von weiteren Standorten geprüft wird. Dazu erstellen wir parallel eine Präsentation, die wir der Geschäftsführung vorstellen. Daneben werden wir außerdem zu den Inhalten der Seminare geprüft.

Und danach wartet schon eine Führungsposition auf Sie?

So schnell geht es nicht. ZUFALL hat zwar einen durchgehenden Bedarf, aber das bedeutet nicht, dass deshalb nach unserem Abschluss auch gleich eine freie Stelle zu besetzen ist. Wir wissen, dass es dafür keine Garantie gibt. Aber wir wissen auch, dass wir uns mit dieserWeiterbildung für die Zukunft im Unternehmen sehr gut aufstellen. Durch das Programm habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Die Soft Skills, die wir in den Seminaren erwerben, können wir in allen Lebensbereichen anwenden. Ich bin durch die Seminare selbstbewusster und offener geworden.