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ZUFALL logistics group

Gemeinsam Flagge zeigen

17.04.2019

Eine bundesweite Werbeaktion, die ein sympathisches, glaubwürdiges Image der Logistik transportiert und damit das Verständnis in der öffentlichen Wahrnehmung verbessert – das ist eines der Hauptziele der Imagekampagne „Logistikhelden“. Verbände, Vereine, Logistikdienstleister, Medien, Handel und Industrie beteiligen sich gleichermaßen daran und verleihen

der Initiative einen starken Auftritt.

Die Idee zur Kampagne entstand im Themenkreis „Image der Logistik“ der Bundesvereinigung Logistik, in dem sich auch die ZUFALL logistics group engagiert. Eine achtköpfige Arbeitsgruppe hat zunächst Rahmenbedingungen definiert und Ideen entwickelt. Anschließend übernahmen die drei auf den Logistiksektor spezialisierten Agenturen Get the Point, Mainblick und teamtosse die kreative Ausarbeitung. In der eigens gegründeten Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ bündeln Interessenvertretungen, Logistikdienstleister, Intralogistiker sowie Industrie, Handel und weitere Dienstleister wie IT und Beratung gezielt ihre Kräfte. So erreichen sie gemeinsam mehr Sichtbarkeit und Reichweite. Noch bevor das Ergebnis auf dem 35. Deutschen Logistik-Kongress (DLK) im Oktober 2018 der Logistikfachwelt in Berlin vorgestellt wurde, unterzeichneten einige Unternehmen bereits einen sogenannten Letter of Interest und sicherten damit ihre finanzielle Unterstützung zu. ZUFALL gehört dabei zu den Unterstützern der ersten Stunde. Den Logistikdienstleister beschäftigt trotz seiner guten Ausbildungsquote und guter Bewerberzahlen der anhaltende Fachkräftemangel sowie das negative Image der Logistik insgesamt. Denn in der öffentlichen Wahrnehmung wird die Branche eher mit schlechten Arbeitsbedingungen für Kraftfahrer in Verbindung gebracht, als Umweltsünder oder als Stauverursacher gesehen. „Das wird dem drittgrößten Wirtschaftsbereich in Deutschland absolut nicht gerecht“, erklärt Carolin Hofmann, Zentralleiterin PR und Öffentlichkeitsarbeit bei ZUFALL und Mitglied im BVL-Themenkreis „Image der Logistik“. „Wir sind davon überzeugt, dass nur ein gemeinsamer, starker öffentlicher Auftritt das Ansehen der Branche nachhaltig verbessern kann. In der Kampagne sehen wir eine sehr gute Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit, Vielseitigkeit und Professionalität der Logistikberufe anschaulich darzustellen.“ Die Unterstützung der Kampagne als First Mover sei daher nur logisch. Das mittelständische Familienunternehmen betont bereits seit Jahren in seiner Außendarstellung, wie abwechslungsreich die Logistikberufe sind, und hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht: Über 1.000 Bewerber haben sich 2018 um einen Ausbildungsplatz in der Logistikgruppe bemüht. Aktuell lernen bei der ZUFALL logistics group 200 junge Leute im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Die Ausbildungsquote liegt damit bei 12 Prozent. Das zeigt: Ein mittelständischer Logistiker kann durchaus als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden.

Breite Zustimmung für die Kampagne

Auch bei den Fachbesuchern des DLK kam die Idee, der Branche eine einheitliche Stimme zu verleihen, sehr gut an. In zwei Meet-ups wurde­ das Konzept erläutert und Studierende der Fachhochschule Würzburg waren während des gesamten Kongresses als Kampagnenbotschafter unterwegs, um die Besucher für das Thema zu begeistern. Für Frauke Heistermann, Sprecherin des Themenkreises und Mitglied im BVL-Vorstand, hat die Initiative anscheinend einen Nerv getroffen: „Im Themenkreis arbeiten wir seit drei Jahren sehr kreativ und leidenschaftlich an der Frage, wie das Image der Logistik verbessert werden kann. Nun haben wir einen pragmatischen Weg gefunden, der offensichtlich gut ankommt.“ Das belegt auch die stetig wachsende Zahl von Unternehmen, die sich zur Kampagne bekennen: Mittlerweile gehören zu den insgesamt 50 Unterstützern (Stand: Dezember 2018) neben Logistikdienstleistern auch Konzerne wie Airbus, BMW und Volkswagen, Softwareunternehmen wie PSI und Siemens Digital Logistics sowie Handelsunternehmen wie EDEKA und Globus. Denn auch sie spüren in ihren Logistikstrukturen dieselben Engpässe wie die Dienstleister, von deren Fachkräftemangel sie darüber hinaus noch indirekt betroffen sind. „Wir können alle gemeinsam im Wettbewerb um die Talente punkten, wenn wir mehr Aufmerksamkeit auf die attraktiven Jobmöglichkeiten lenken“, so Frauke Heistermann weiter. Mit Plakaten, Werbeanzeigen in Zeitungen und online sowie einer Social-Media-Kampagne sollen die Logistikhelden darüber hinaus die Bedeutung der Branche für die deutsche Wirtschaft hervorheben. Gespickt mit Fakten, die beim Empfänger ein Aha-Erlebnis auslösen, und echten Menschen aus der Logistik.
Die Anschubfinanzierung ist gesichert, auch dank der großzügigen Unterstützung der BVL. Das Ziel der Wirtschaftsmacher ist es nun, weitere Unterstützer für die Kampagne zu begeistern, die ab dem dritten Quartal 2019 deutschlandweit ausgerollt wird.

 

Nur über Dialog lässt sich etwas bewegen – darum lädt die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ alle Interessierten dazu ein, sich zu beteiligen:
www.die-wirtschaftsmacher.de