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Luft- und Seefracht

Für die weißen Flecken ein Netzwerk

20.02.2019

Seit Jahren bereits engagiert sich die ZUFALL logistics group im Luft- und Seefrachtgeschäft in internationalen Partnernetzwerken. Der Logistikdienstleister bringt hier sein eigenes speditionelles Know-how ein, profitiert von der Expertise und den lokalen Kontakten internationaler Partner und kann seine Kunden damit auch in Übersee mit gewohnter Leistung verwöhnen.

Den Kooperationsgedanken verfolgen die Logistikfachleute von ZUFALL freilich noch viel länger. In den Landverkehren Deutschland und Europa ist er seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Auch in den Geschäftsbereichen Luft- und Seefracht baut der Logistikdienstleister auf Kooperationen mit internationalen Logistikern und Spediteuren – hier traditionell „Agenten“ genannt. Das Motto: „Gemeinsam sind wir stark“, erklärt Sven Kollbaum, Geschäftsbereichsleiter Seefracht der ZUFALL logistics group. „Wir halten die Versprechen, die wir unseren Kunden in Deutschland geben, mit Hilfe unserer bewährten Partner im Zielland ein. Dasselbe sichern wir unseren internationalen Agenten für deren Transporte von und nach Deutschland zu“, sagt Sven Kollbaum. Ohne die dichte Verwebung mit starken Partnern und Agenten sei das nicht umsetzbar. Das gilt auf den sogenannten „Rennstrecken nach Übersee“ ebenso wie auf Relationen, die bei ZUFALL seltener nachgefragt werden. „Auch für diese­ ‚weißen Flecken‘ brauchen wir ein Netzwerk“, betont Sven Kollbaum weiter. Das bedeutet, dass die ZUFALL logistics group Kontakte zu Partnern etabliert und ständig pflegt. Für den Kunden verheißt dieses Engagement einen einfachen Lieferprozess. Kauft er zum Beispiel Waren in Südafrika, übernimmt ZUFALL über den Partner dort den gesamten speditionellen Prozess: von der Abholung über die Dokumentation bis hin zur Exportabfertigung. Vom Import nach Deutschland bis zur Zustellung frei Haus organisiert ZUFALL die weitere Dienstleistung. Der Logistiker kann somit auf der ganzen Welt seine Logistikdienstleistungen in verbürgter Qualität anbieten.

Netzwerkgedanke ist kontinuierlich gewachsen

ZUFALL sammelt in der Luft- und Seefracht schon seit mehreren Jahrzehnten Erfahrungen in einer netzwerkähnlichen Zusammenarbeit mit verschiedenen Spediteuren, Transportunternehmen und Logistikern. In dieser Zeit wuchs die Erkenntnis, dass Kooperation notwendig ist, um die internationalen Aufträge der Kunden zu erfüllen. In den letzten Jahren entwickelte der Logistikdienstleister daher seine Netzwerkambitionen in dreierlei Weise weiter. Erstens bauen die Luft- und Seefrachtexperten auf ihre langjährigen Partnerschaften weltweit. „Das ist unser Rückgrat im internationalen Geschäft“, erklärt Sven Kollbaum. Darüber hinaus engagiert sich die ZUFALL logistics group in den Organisationen Global Agency Lines (GOAL) und Octopus Freight Network (OFN). Verbindendes Element aller drei Netzwerke: Sie funktionieren über Kontakte, Vertrauen und Reputation, die sich die Beteiligten durch gemeinsame Geschäftsabwicklungen erarbeitet haben und kontinuierlich pflegen. Dazu gehören gemeinsame Qualitätsstandards und Regularien für die Zusammenarbeit. Alle Partner haben ihre Abläufe harmonisiert und wurden vor Aufnahme auditiert. „Wir belegen in Audits, dass wir auch können, was wir sagen, und wirklich leisten, was wir anbieten“, erklärt Georg Staßen, Geschäftsbereichsleiter Luftfracht bei ZUFALL. „Das gilt natürlich im Umkehrschluss auch für unsere Partner. Gemeinsam sorgen wir für ein hohes Qualitätsniveau. Weil wir kontinuierlich miteinander sprechen und hohe Standards einhalten. Zudem bieten Netzwerke finanzielle Sicherheit: Ausfälle und Insolvenzrisiken sind versichert.“

Kooperationspartner schaffen auf jährlichen Konferenzen Vertrauen

Persönliche Kontakte sind für alle Stakeholder enorm wichtig, um das gegenseitige Vertrauen in die Geschäftsbeziehung zu stärken. Auf jährlichen Konferenzen klären die Unternehmen ihren Service-Bedarf, sie lösen aufgetretene Problemfälle, tauschen Informationen aus und entwickeln Ideen für die Zusammenarbeit. „Ein Handschlag ist hier noch etwas wert“, erzählt Sven Kollbaum. „Ein Netzwerk lebt vom gegenseitigen Kontakt und Input“, ergänzt Georg Staßen. Darüber hinaus diskutieren die Konferenzteilnehmer Potentiale für gemeinsame Innovation. Georg Staßen sieht beispielsweise in der Digitalisierung der Supply Chain eine der wichtigsten Herausforderungen für die Netzwerke: „Hier sind alle teilnehmenden Unternehmen gefordert, an einheitlichen Standards entlang der Lieferkette vom Versender zum Empfänger zu arbeiten“, meint der Luftfrachtspezialist. Dazu gehört die Synchronisation verschiedener Transport-Management-­Systeme über Schnittstellen und die Etablierung papierloser Verfahren. Für Sven Kollbaum und Georg Staßen ist eines klar: Sie  werden zukünftig in den Kooperationen die Kompetenzen für Luft- und Seefracht noch enger miteinander verweben. „Wir werden die Zusammenarbeit mit den Agenten forcieren, die für uns Dienstleistungen in der Luft- und gleichermaßen der Seefracht anbieten können“, so Sven Kollbaum. Im Gegenzug soll die ZUFALL logistics group in den Kooperationen als Partner wahrgenommen werden, der in Deutschland auf allen Verkehrsträgern zu Hause ist.