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ZUFALL logistics group

Auswirkungen der Bund-Länder-Vereinbarung

18.03.2020

Keine Sendungen an geschlossene Einzelhandelsgeschäfte. Gestern hat die Bundesregierung in Abstimmung mit den Ländern einschneidende Maßnahmen beschlossen. Ziel ist die Eindämmung des Coronavirus und damit eine Verlangsamung der Ausbreitung des Virus.

Weitgehende Schließung des Einzelhandels
 
Die gestrige Entscheidung führt zu einer weitgehenden Schließung von Einzelhandelsgeschäften, darüber hinaus werden Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze sind betroffen
Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.
Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.
 
Welche Konsequenzen hat dies für die Transportlogistik?
 
Sie als Auftraggeber/Absender sind für die Abnahme an der vorgesehenen Be- und Entladestelle verantwortlich. Prüfen Sie als Versender, ob der Empfänger geöffnet hat und die Ware annehmen kann! 
Wir gehen davon aus, dass an die von der Schließung betroffenen Geschäfte und Institutionen keine Auslieferung mehr möglich ist. Daher bitten wir Sie, ab sofort keine Ware mehr an diese Empfänger zu versenden.
Sendungen, die wir auf Grund einer Geschäfts-/Betriebsschließung nicht ausliefern können, werden wir ohne gesonderte Verfügung taggleich, spätestens jedoch am nächsten Tag, an Sie zurücksenden. Die Kosten dafür müssen wir Ihnen als Versender/Auftraggeber berechnen.
 
Lieferzeitüberschreitungen nicht auszuschließen
 
Für Sendungen kann es durch die umfangreichen nationalen und europäischen Präventionsmaßnahmen zu Lieferzeitüberschreitungen kommen, die wir nicht beeinflussen können. Vor diesem Hintergrund sind verbindliche Terminzusagen derzeit nicht möglich. Lieferverzögerungen durch die Coronavirus-Epidemie sind als höhere Gewalt bzw. unabwendbares Ereignis einzustufen. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir sämtliche Ansprüche aufgrund Lieferfristüberschreitungen – welche im kausalen Zusammenhang mit der Epidemie stehen – bis auf Widerruf aus versicherungstechnischen Gründen zurückweisen müssen. Eine Haftung/Versicherungsschutz auf Basis unserer Geschäftsbedingungen ADSp 2017 greift in diesem Fall nicht. Dies gilt auch für Verkehrsaufträge, für die eine Transportversicherung abgeschlossen worden ist.