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Night Star Express

20 Jahre erfolgreiche Nachtschwärmer

21.03.2013

Michelsrombach hat 1.200 Einwohner, wurde im Jahre 852 erstmals urkundlich erwähnt und liegt am Fuße der Rhön. Bei dem Hünfelder Stadtteil handelt es sich um ein ganz normales Dorf. Am Rande dieses Dorfes aber, im kleinen Industriegebiet an der Autobahn A7, laufen alle Fäden zusammen. Dort befindet sich seit 2010 der Hauptumschlagbetrieb von Night Star Express (NSE), einem mittelständischen Nachtexpress Netzwerk. Night Star Express ist eine 20-jährige Erfolgsgeschichte, die im Jubiläumsjahr 2013 nicht nur bei den sieben Gesellschaftern – die ZUFALL logistics group gehört zu den Gründungsmitgliedern – und den übrigen NSE-Partnern für Feierlaune sorgt. Auch die Kunden dürfen sich über eine einmalige Entwicklung freuen, die sich durch beständiges Wachstum und viele Innovationen auszeichnet.

Vertrauen ist die Basis langfristiger Geschäftsbeziehungen. Das steht in jedem Management-Handbuch. Doch nirgends ist es so zutreffend wie bei Night Star Express. Hier ist dieser Satz die Geschäftsgrundlage. Denn in der Regel werden die eiligen Sendungen so früh bei den Empfangskunden zugestellt, dass sie dort (noch) niemand persönlich entgegennehmen kann. Darum gibt es auch niemanden, der den Empfang quittieren könnte. Die quittungslose Zustellung in sogenannte Depots ist einer der „weichen“ Erfolgsfaktoren für die rasante Entwicklung des Nachtexpress-Dienstes. „Die Fahrer erhalten Zugang zu Firmengrundstücken oder Schlüssel für Service-Fahrzeuge unserer Kunden. Dazu gehört schon eine große Portion Vertrauen“, erklärt Michael Hamperl von der Niederlassungsleitung ZUFALL Fulda.

Späteste Abholung – früheste Zustellung

Der „harte“ Erfolgsfaktor von NSE ist die Geschwindigkeit: Die Ware wird bis zum späten Abend abgeholt, in der Nacht transportiert und kommt spätestens um acht Uhr am nächsten Morgen beim Empfänger an. Michael Hamperl kennt und schätzt NSE seit 17 Jahren und ist seit zwölf Jahren Beiratsmitglied in der Kooperation. Er ist froh, dass die ZUFALL logistics group auch in der Investitionsphase der Kooperation treu geblieben ist. „Die Beharrlichkeit aller Partner hat das NSE-Netzwerk regelrecht zusammengeschweißt und unsere Marktposition gestärkt“, sagt er. In seinen Verantwortungsbereich fällt auch der Hauptumschlagbetrieb (HUB) in Michelsrombach, dessen Bewirtschaftung die ZUFALL logistics group seit der Eröffnung im Jahr 2010 übernommen hat. Gut ein Drittel aller Sendungen laufen über den modernen Knotenpunkt, etwa 12.000 Packstücke pro Abend. Auf 3.500 Quadratmetern werden an 82 Toren rund 120 Fahrzeuge abgefertigt. Im Jahr 2012 hat Night Star Express knapp 4,3 Millionen Sendungen bewegt. „Besonders stolz sind wir auf unsere hohe Zustellquote und die sehr geringe Zahl der Schadenfälle innerhalb des Systems“, stellt Michael Hamperl heraus. Die internen Qualitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als 99,3 Prozent aller Sendungen werden in der Nacht bis acht Uhr morgens zugestellt. Die sogenannte Scan Quote, die Menge der Sendungen, die vom Umschlagpersonal und den Fahrern elektronisch erfasst werden, liegt ebenfalls bei über 99 Prozent. Michael Hamperl: „Qualität ist auch eine Frage der Haltung. Wenn jeder Beteiligte Verantwortung übernimmt, sind unsere Kunden auch mit dem Ergebnis zufrieden.“ Zufriedene Auftraggeber gibt es viele. Zum Beispiel die Pluradent AG & Co. KG aus Offenbach. Das Unternehmen versorgt Zahnärzte und Dentallabore mit Geräten und Materialien für Diagnostik und Behandlung. „Gemeinsam mit Pluradent haben wir ein Lieferkonzept entwickelt, das eine Verfügbarkeit aller Artikel von über 98 Prozent gewährleistet“, berichtet Jens Seidel, Bereichsleiter Night Star Express bei ZUFALL in Kassel und Leiter der ZUFALL-Niederlassung Unna. Die bundesweit 250 Kundendiensttechniker von Pluradent erhalten täglich etwa 150 Lieferungen – frühmorgens fachmännisch verstaut direkt in den Techniker-Fahrzeugen.

Attraktive Logistikkonzepte

Damit das zeitlich anspruchsvolle Konzept funktioniert, müssen die Packstücke so spät wie möglich im Zentrallager des Dentalhändlers oder bei dessen Lieferanten geladen werden. „Wir holen bis 21 Uhr ab“, erklärt Jens Seidel. Und macht damit eine weitere Stärke des Nachtexpress-Netzwerkes deutlich. „Wir sind der letzte Logistiker, der beim Kunden lädt – und frühmorgens der erste, der zustellt“, berichtet er. „Gerade in der geografischen Nähe zum HUB lassen sich interessante Logistikkonzepte verwirklichen, die unseren Kunden Wettbewerbsvorteile bringen.“ Späte Abholung, frühe Zustellung – ein Angebot, für das sich viele Branchen interessieren. Vor allem die Automobilindustrie hat mit der Einführung immer neuer Service Levels das hohe Anspruchsdenken der Kunden forciert. So verspricht etwa Subaru einem Kunden, der mit seinem Auto nachmittags in die Werkstatt muss, das Ersatzteil bis zum nächsten Tag liefern zu können. Das geht nur, weil sich Subaru auf Night Star Express verlassen kann.

Der Erfolg spricht sich herum

Weil sich Erfolg herumspricht, dehnt sich das Netzwerk der innovativen Nachtschwärmer immer weiter aus, zum Beispiel in der Dentaltechnik-Branche. „Wir können uns auch vorstellen, Krankenhäuser oder Gebäudetechniker zu beliefern“, fasst Jens Seidel künftige Zielmärkte ins Auge. In den angrenzenden Ländern hat das mittelständische Nachtexpress-Netzwerk in den letzten Jahren ebenfalls Fuß gefasst. Belgien, Luxemburg, Niederlande, Schweiz, Österreich, Dänemark – die Marke Night Star Express strahlt nach Europa. Das Wachstum des Nachtexpress Dienstes gestaltet die ZUFALL logistics group entscheidend mit. „Als Familienunternehmen sind wir gerne Teil einer mittelständischen Partnerlandschaft, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann“, hebt Michael Hamperl hervor. So wundert es nicht, dass das Team des NSE-Hauptumschlagbetriebes anlässlich des 20-jähigen Bestehens den örtlichen Konditor mit der Produktion einer wahren Kalorienbombe beauftragt hat. „Mit der Geburtstagstorte möchten wir vor allem unsere Freude über den gemeinsam erfolgreich zurückgelegten Weg ausdrücken“, sagt Michael Hamperl, der die Torte anschneiden durfte. Anders als 12.000 Packstücke, die allein an diesem Abend den HUB verließen, ist die Geburtstagstorte zwar angekommen, soll die Halle aber niemals verlassen haben …

Jens Seidel im Video-Interview

„Ein Jahr Unna“ – Jens Seidel, Leiter der Niederlassung Unna, zieht eine positive Bilanz der ersten zwölf Monate. Zum Ansehen des Videos einfach QR-Code aktivieren oder online www.logistik-tv.net/zufall-logistics-group.html aufrufen.