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China

Neue Verbindung auf alten Pfaden

Einst ebnete die bedeutende Handelsroute Papier und Schwarzpulver den Weg nach Europa. Seit kurzem pulsiert der Verkehr auf der Seidenstraße erneut: Auf der Schiene überqueren jährlich rund 30.000 Container vier Landesgrenzen und bewältigen dabei eine Strecke von über 12.000 Kilometern. Auch die ZUFALL logistics group bewegt über diverse Bahnverbindungen zwischen deutschen und chinesischen Wirtschaftszentren Güter aller Art.

Innerhalb von bis zu 18 Tagen erreichen die von ZUFALL organisierten Importe über die Seidenstraße ihre Bestimmungsorte in Deutschland und Europa. Gleichzeitig steuert der Logistikdienstleister auch Warenausfuhren nach Fernost: Von Autos über Handyhüllen bis hin zu schweren Industriegütern sind nahezu alle Produkte vertreten. Bis zu je vier Züge starten wöchentlich von den chinesischen Bahnhöfen in Changsha, Wuhan und Zhengzhou in Richtung Westen und ergänzen das Luft- und Seefracht-Angebot des Logistikers. „E-Commerce-Händler benötigen die Waren aus Fernost immer schneller. Auf dem Schienenweg können wir solche Sendungen termingerecht und preiswert transportieren“, erklärt Bert Brinckmann, Verkaufsleiter bei Team Trans Hamburg, einem Unternehmen der ZUFALL logistics group.

Auch mögliche Transportrisiken managen die ZUFALL-Kollegen der interkontinentalen Abteilungen mit viel Sachverstand und Erfahrung. Wie bei See- und Luftfracht müssen sie auch auf dem Reiseweg über Land bestimmte Anforderungen an Verpackung und Ladungssicherung beachten. Denn auf der Schiene wirken Rangierstöße, Fliehkräfte und Temperaturunterschiede auf die Ladung ein. Unterschiedliche Spurweiten der Gleise erfordern auf der Strecke zudem einen zweimaligen Spurwechsel des Transports. Die Bahnexperten informieren die Empfänger regelmäßig über den Sendungsstatus und steuern für ihre Kunden beim Import wie beim Export sämtliche Prozesse: Auf beiden Strecken transportiert der Logistikdienstleister die Waren zum Bahnhof, kümmert sich um die notwendigen Zollpapiere und organisiert die Lieferung bis zum Auftraggeber. „Der Bahntransport ist bei kurzfristigen Aufträgen oft günstiger als eine Luftfrachtsendung. Zugleich ist die Versandzeit um rund die Hälfte kürzer als in der Seefracht“, verdeutlicht Christian Kirsch, Abteilungsleiter Seefracht bei ZUFALL Fulda, der den Export nach China koordiniert. Doch nicht nur darum verzeichnet der Logistiker eine stetig wachsende Nachfrage für den Warenversand über die Seidenstraße. Christian Kirsch: „Unsere Kunden schätzen vor allem die umfassende Beratung.“