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Night Star Express

Mit einer App durch die Nacht

Fahrer und Disposition stehen im Zentrum der neuen IT-Lösung von Night Star Express (NSE). Mobile Android-Geräte, Apps und Cloud-Technologie erleichtern ihre Arbeit wesentlich – und sorgen so für effizientere Arbeitsabläufe. NSE zeigt sich mit dem modularen Konzept des IT-Dienstleisters 1st Log auch für zukünftige Herausforderungen gewachsen.

Der Fahrer eines Zustellfahrzeugs erreicht den Ablageort eines Neukunden. Es ist dunkel, die Umgebung ist neu für ihn. Aber dank seines Handheld-Computers, dessen Navigationssystem ihn hergeführt hat, erhält er nun in kürzester Zeit alle relevanten Infos zum Depot. Mit demselben Gerät scannt er auch die Sendung vor der Zustellung. Anschließend zeigt sein Navi bereits automatisch das nächstgelegene Ziel an, die Fahrt kann weitergehen.

Nach einer Testphase gehört dieser Ablauf seit Anfang September 2017 zum Arbeitsalltag für die Fahrer von NSE. Die Geräte auf Android-Basis werden nun in den NSE-Betrieben eingesetzt. „Alle Fahrer erhalten ein neues Mobilgerät, das sie von der Beladung über die Tour bis zur Zustellung unterstützt“, erklärt Jens Seidel, NSE-Niederlassungsleiter in Unna. Als erster Betrieb in der NSE-Kooperation hat ZUFALL in Unna die IT umgestellt. Die Informationen für die mobilen Handhelds stammen aus dem zentralen Dispositionstool des Unternehmens: Es ist Dreh- und Angelpunkt der neuen IT-Infrastruktur für den Nachtexpress-Dienstleister. Die Software übermittelt alle relevanten Informationen vor Tourbeginn an die Geräte, übernimmt die gesamte Tourenplanung. Das garantiert die effektivste Route zu den Kunden.

Ändert sich etwas im Ablauf während der Fahrt, wird der Fahrer sofort darüber informiert. Damit haben die Fahrer nicht nur alle benötigten Informationen jederzeit kompakt und übersichtlich zur Hand, sondern dokumentieren zudem alle weiteren Prozesse wie das Be- und Entladen. Die Disponenten sehen nun in Echtzeit, wenn eine Lieferung zugestellt ist. Denn die Mobilgeräte der Fahrer sind online mit der cloudbasierten Software in der Zentrale verbunden.„Das ermöglicht uns, unsere Prozesse genau zu analysieren und zu optimieren. Unsere Disposition kann flexibler agieren und besser planen“, so Christoph Temburg,Mitglied des IT-Projektteams. Für ihn ist dieser Schritt der wesentliche Unterschied zur bisherigen IT-Lösung: ein Planungs- statt eines reinen Informationstools. Für die Fahrer bedeutet das ebenfalls eine Erleichterung: „Durch die schnellere Verfügbarkeit von detaillierten Informationen wird zum Beispieldie Suche nach Ablageplätzen bei Neukunden deutlich minimiert.“